Katt utomhus

Harnwegentzündung bei Katzen

Bei Katzen unter 10 Jahren sind Harnwegsinfektionen eher selten. Diese kommen häufiger bei älteren Katzen vor, aber es ist immer noch eine eher seltene Erkrankung, vor allem wenn man sie mit anderen Ursachen vergleicht, die Harnprobleme bei Katzen verursachen können. Trotzdem können Harnwegsinfektionen bei Katzen auftreten. Allerdings kommen Harnwegsinfektionen bei Katzen vor. Bei Verdacht auf eine solche Infektion ist es wichtig, zum Tierarzt zu gehen, damit die Katze gründlich untersucht und angemessen behandelt werden kann.

Deine Katze kann an einer Harnwegsinfektion erkranken, wenn Bakterien in die Harnwege geraten und dort eben zu einer Infektion führen. Die Harnblase ist normalerweise steril, das heißt, dass man darin keine Bakterien findet. Falls Bakterien doch in die Blase gelangen, kann es zu einer Entzündung der Blasenwand kommen, was bei Katzen besonders beim Urinieren schmerzhaft sein kann.

Harnwegsinfektionen sind bei Katern eher ungewöhnlich und treten normalerweise bei Weibchen auf. Allerdings haben Katzen ein gutes lokales Abwehrsystem, sodass nicht alle Bakterien, die in die Harnblase vordringen, auch zu einer Infektion führen müssen. Oft ist das Immunsystem der Katze in der Lage, den Eindringling unschädlich zu machen. Wenn du aber vermutest, dass sich deine Katze mit einer Harnwegsinfektion plagt, solltest du sie zur Sicherheit zur Untersuchung zum Tierarzt bringen.

Wenn die Katze an einer Harnwegsinfektion leidet, hat sie ähnliche Symptome wie bei anderen Harnwegerkrankungen. Dein Liebling wird häufiger urinieren und auch dann versuchen etwas herauszupressen, wenn wenig oder gar nichts kommt. Manchmal urinieren sie auch außerhalb des Katzenklos und an anderen Stellen in der Wohnung, weil sie ständig das Bedürfnis verspüren, urinieren zu müssen. Das Urinieren kann dann für die Katze schmerzhaft sein, und gelegentlich zeigt sich auch Blut im Urin. Zudem kann es sein, dass der Urin schlecht riecht. Eine Harnwegsinfektion erkennt man auch am schlechten Geruch des Urins. Mitunter kann sich der Allgemeinzustand verschlechtern, die Katze kann Fieber bekommen, weniger gut fressen und Symptome von Bauchschmerzen zeigen.

Um festzustellen, ob die Katze einen Harnwegsinfekt hat, wird eine Urinprobe entnommen und untersucht. Der Tierarzt nimmt die Urinprobe entweder über einen Katheter oder über eine Punktion durch die Bauchhöhle in die Blase, wobei letzteres oft per Ultraschall erfolgt. Anschließend wird die Probe analysiert und kultiviert, vor allem, wenn Bakterien in einem sogenannten Urinsediment gefunden werden. Dadurch lässt sich die Art der Bakterien feststellen und je nach Resistenztest das richtige Antibiotikum für die Katze wählen.

Wenn die Katze jedoch wiederholt Harnwegsinfektionen hat, ist es wichtig, dass die zugrunde liegende Ursache untersucht wird, da eine wiederkehrende Infektion auf andere Krankheiten wie Harnsteine, Nierenprobleme oder Tumore zurückzuführen sein kann.

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