Depressionen bei Hunden

Hunde gelten als treue Begleiter und fröhliche Gefährten, aber auch sie können von emotionalen Herausforderungen betroffen sein. Ähnlich wie bei Menschen können Hunde Phasen der Traurigkeit und Depression erleben.

Anzeichen einer Depression bei Hunden

  • Appetitlosigkeit: Ein deutlicher Rückgang im Appetit kann auf eine depressive Verstimmung hindeuten. Wenn der Hund plötzlich das Interesse am Fressen verliert, sollte dies aufmerksam beobachtet werden.

  • Soziale Isolation: Hunde sind von Natur aus soziale Tiere. Wenn ein Hund plötzlich den Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen meidet und sich zurückzieht, könnte dies ein Hinweis auf depressive Stimmungen sein.

  • Verändertes Schlafverhalten: Ein erhöhtes Schlafbedürfnis oder Schlafstörungen können Anzeichen für emotionale Unruhe sein.

  • Geringe Aktivität und Spielunlust: Wenn ein normalerweise aktiver Hund plötzlich das Interesse an Spielen und Aktivitäten verliert, könnte dies auf eine depressive Phase hinweisen.

  • Fellpflegevernachlässigung: Hunde sind normalerweise stolz auf ihre Fellpflege. Vernachlässigt ein Hund plötzlich sein Fell, könnte dies auf eine emotionale Belastung hinweisen.

  • Verändertes Verhalten: Aggressivität, Reizbarkeit oder auch Gleichgültigkeit können auf depressive Verstimmungen hinweisen.

Mögliche Ursachen

  • Veränderungen im Umfeld: Ein Umzug, Verlust von Bezugspersonen oder Veränderungen in der häuslichen Situation können Hunde emotional belasten.

  • Verlust eines Tierfreunds: Der Tod eines Tierfreunds oder einer nahestehenden Person kann tiefe Traurigkeit bei Hunden auslösen.

  • Mangelnde soziale Interaktion: Hunde benötigen soziale Interaktion und Aufmerksamkeit. Lang anhaltende Einsamkeit kann zu Depressionen führen.

  • Krankheit oder Schmerzen: Gesundheitsprobleme, chronischer Schmerz oder Krankheiten können das emotionale Wohlbefinden eines Hundes beeinträchtigen.

Was tun, wenn deine Fellnase depressiv ist?

  • Tierärztliche Untersuchung: Der erste Schritt ist immer ein Besuch beim Tierarzt, um mögliche gesundheitliche Ursachen auszuschließen.

  • Positive Umweltanreize: Biete deinem Hund neue Aktivitäten, Spielzeuge oder Spaziergänge an, um sein Leben interessanter zu gestalten.

  • Mehr soziale Interaktion: Verbringe mehr Zeit mit deinem Hund, spiele, kuschle und fördere positive soziale Kontakte.

  • Verhaltenstherapie: In einigen Fällen kann die Unterstützung eines professionellen Verhaltenstherapeuten für Hunde hilfreich sein.

  • Medikamentöse Behandlung: In schweren Fällen kann eine medikamentöse Therapie in Erwägung gezogen werden, allerdings nur unter tierärztlicher Aufsicht.


Die Wohlbefinden und emotionale Gesundheit von Haustieren sind genauso wichtig wie ihre physische Gesundheit. Wenn du Anzeichen von Depression bei deinem Hund bemerkst, ist es entscheidend, frühzeitig zu handeln und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen!

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