In den Hundepark gehen

Der Besuch in einem Hundepark, Auslaufgebiet oder einer Hundewiese ist das Größte für Hunde. Zur Sicherheit von Hund und Mensch solltest du ein paar Regeln beachten.

Auslauf für Hunde
Hunde lieben es, ohne Leine die Umgebung zu erkunden, herumzurennen und ungehemmt zu spielen. Doch oftmals geht dies nicht, weil der Gesetzgeber vorschreibt, Hunde an der Leine zu führen oder weil die Verkehrssituation dies nicht erlaubt. In diesen Fällen ist man darauf angewiesen, eine Hundewiese oder einen Hundepark aufzusuchen. Manche sind eingezäunt, bei den meisten handelt es sich jedoch um offene Auslaufgebiete für Hunde. Informiere dich, ob der Besuch mit bestimmten Vorgaben verknüpft ist. Für manche Hundeparks gibt es eine spezielle Platzordnung. Diese können beispielsweise als Voraussetzung eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, einen Impfschutz oder Sozialverträglichkeit beinhalten. Aber auch ohne Bestimmungen gibt es ein paar Grundregeln, an die sich jeder Hundebesitzer halten sollte.   

Regeln für Auslaufgebiete

  1. Komme nur mit einem gesunden Hund
    Auf einer Hundewiese treffen sich viele Hunde. Diese sollten alle gesund sein, damit keiner einen anderen ansteckt. Sollte dein Hund krank sein, Würmer oder andere Parasiten aufweisen, dann verzichte bis auf weiteres auf den Besuch.

  2. Alle Hinterlassenschaften wegräumen
    Es ist äußerst ärgerlich, in Hundekot zu treten. Vergiss daher nicht, genügend Kotbeutel einzustecken und Hinterlassenschaften sofort zu entfernen. Dadurch schützt du auch die Hunde untereinander, denn Krankheiten werden häufig durch Beschnuppern und Ablecken von Kot übertragen.

  3. Sei vorsichtig mit Leckerlis
    Wenn der Hund etwas gut gemacht hat, möchtest du ihm sicherlich ein Leckerli geben. Das kann jedoch zu Ärger führen, wenn ein, zwei Hunde in seiner Nähe sind. Schnell kann es zu Futterneid und aggressivem Verhalten kommen. Sei daher mit Leckerlis zurückhaltend und füttere keine anderen Hunde.

  4. Der Hund sollte geimpft sein
    Damit die Gefahr möglichst gering ist, dass sich dein Hund bei anderen ansteckt oder er eine Krankheit überträgt, sollte er geimpft sein. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin rät als Grundimmunisierung zu einer Impfung gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose.

  5. Kein Lieblingsspielzeug mitnehmen
    Auf Hundewiesen, in Parks oder am Strand gibt es viel zu entdecken. Zudem sorgen andere Hund für viel Abwechslung. Spielzeug musst du daher normalerweise nicht mitbringen. Das könnte nämlich auch dazu führen, dass sich ein anderer Hund dafür interessiert und es nicht mehr hergeben möchte.

  6. Vernachlässige nicht die Aufsicht
    Freilauf und das Herumtoben mit anderen Hunden macht Spaß, kann aber manchmal auch zu viel werden. Kleinere oder ängstliche Hunde könnten sich von Artgenossen bedrängt fühlen. Greife daher rechtzeitig ein und beschütze deinen Hund. Nicht alles können sie unter sich regeln, sondern es kommt auch auf dich als Rudelchef an.

  7. Dein Hund sollte folgsam und sozialisiert sein

In einem Hundepark oder auf einer Hundewiese wünscht sich jeder Hundehalter, dass er seinen Hund gefahrenlos von der Leine lassen kann. Sollte dein Hund sehr aufbrausend sein, sich nicht zurückrufen lassen, andere Menschen anspringen oder Artgenossen gegenüber aggressiv sein, dann ist der Besuch eines öffentlichen Auslaufgebiets nicht anzuraten. In diesen Fällen wäre es sinnvoll, zuerst eine Hundeschule zu besuchen, um Grundgehorsam und Sozialisierung zu trainieren. 

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