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Ankunft eines Babys: So bereitest du deinen Hund vor

Mit der Ankunft eines Babys verändern sich drastisch deine Routinen und deine Hunde können sich vergessen oder vernachlässigt fühlen. Auch die neuen Geräusche und Gerüche, die mit dem Baby einziehen, können Hunde stressen. Daher ist es wichtig, dass du das Verhalten deines Hundes im Auge behältst, um zu verstehen, warum er vielleicht niedergeschlagen wirkt und wie du ihm helfen kannst.

Mit der richtigen Vorbereitung und den richtigen Maßnahmen kannst du dieses Risiko aber verringern und sicherstellen, dass die Umstellung sowohl für den Hund als auch das Baby reibungslos verläuft. Wir haben uns mit den pädiatrischen Spezialist:innen von Knodd (einem schwedischen digitalen Kindergesundheitszentrum) zusammengeschlossen, um dir die besten Tipps und Ratschläge zu geben.

Welche Stresssymptome gibt es bei Hunden?

Zuerst ist es wichtig, dass du erkennen kannst, wenn dein Hund gestresst ist. Zu den typischen Stresssymptomen gehören: 

  • Verstärkte Atmung oder Hyperventilation 

  • Zittern oder bebender Körper 

  • Erhöhte Speichelproduktion oder starkes Schwitzen 

  • Veränderter Appetit oder verändertes Gewicht 

  • Erhöhtes Bedürfnis, sich zu kratzen oder zu lecken 

  • Hoher Puls oder hohe Herzfrequenz 

  • Verringerte Energie oder Müdigkeit 

  • Verhaltensänderungen wie vermehrte Aggression, Angst oder Vermeidungsverhalten

Mehr zum Thema Stress bei Hunden findest du auch in diesem Artikel.

Wie vermeide ich Stress für meinen Hund, wenn ich ein Baby bekomme?

Es ist wichtig, dass du deinem Hund die Chance gibst, sich vor der Ankunft des Babys an die neue Routine zu gewöhnen. Das bedeutet, dass du schrittweise die Zeit, die du vor allem tagsüber mit deinem Hund verbringst, reduzierst, um den Schock bei der Ankunft des Babys zu verringern. Indem du neue Routinen und Zeitbegrenzungen einführst, hilfst du deinem Hund dabei, sich auf die neue Situation vorzubereiten.

„Ein Baby zu bekommen ist auf allen Ebenen eine große Veränderung und es kann schwierig sein, im Vorhinein einzuschätzen, wie viel man vor allem in den ersten paar Wochen körperlich und seelisch bewältigen kann. Indem man die Routine-Umstellung für den Hund in die anderen Vorbereitungen, die man für die Ankunft des Babys trifft, mit einbezieht, kann das die erste Zeit mit dem Baby für die ganze Familie ruhiger gestalten“, erklärt Ann-Charlotte Lekhove, Kinderkrankenschwester bei Knodd.

Du solltest ebenfalls einen sicheren und komfortablen Ort für deinen Hund schaffen, an den er sich zurückziehen kann und wo er sich sicher fühlt. Das könnte zum Beispiel eine spezielle Hundeecke sein, in der er schlafen und spielen kann, ohne vom Kind gestört zu werden.

Es ist außerdem wichtig, dem Kind beizubringen, den persönlichen Bereich des Hundes zu respektieren und den Hund nicht zu stören. Ein Neugeborenes im Haus zu haben bedeutet weniger Zeit für deinen Hund. Doch indem du Zeit alleine mit deinem Hund einplanst und priorisierst, sorgst du weiterhin für einen gesunden und munteren Hund, auch während du dich um dein Baby kümmerst.

Wie stelle ich Hund und Baby einander vor?

Eine der besten Arten, deinem Hund dabei zu helfen, sich an das neue Leben mit dem Baby zu gewöhnen, ist die beiden schrittweise einander vorzustellen. Erlaube deinem Hund, am Baby zu schnüffeln, und lass die beiden unter Aufsicht miteinander interagieren. Gib deinem Hund die Möglichkeit, sich an das Baby und seine Geräusche und Gerüche zu gewöhnen. Behalte die beiden dabei aber stets im Auge.

Wie integriere ich meinen Hund in mein Leben mit Baby?

Vor allem ist es aber wichtig, deinem Hund weiter Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken, sobald das neue Familienmitglied angekommen ist. Bezieh deinen Hund in Aktivitäten ein, geht zum Spielen nach draußen oder unternehmt gemeinsam Spaziergänge. Das kann zur positiven Stimmung deines Hundes beitragen und seinen Stress abbauen. Sobald dein Baby etwas älter ist, kann es ebenfalls eine gute Idee sein, es in manche Routinen wie das Füttern oder das Bürsten des Hundes mit einzubeziehen. So wird der Hund ins neue Leben mit Baby mit einbezogen.

In diesem Artikel erfährst du mehr zum Thema Kinder und Hunde.

Was tun, wenn mein Hund trotz aller Bemühungen depressiv wirkt?

Vergiss nicht, auch weiterhin die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes im Auge zu behalten. Indem du sicherstellst, dass dein Hund genug Auslastung und Bewegung erhält und richtig frisst, kannst du das Risiko für Depressionen und Stress reduzieren. Versuche, eine regelmäßige Routine aufrechtzuerhalten und deinem Hund auch weiterhin Liebe und Streicheleinheiten zu schenken.

Sollte dein Hund trotzdem weiterhin Anzeichen einer Depression oder von Stress aufweisen, dann kann es ratsam sein, Hilfe von einem/einer professionellen Hundetrainer:in oder einem Tierarzt/einer Tierärztin in Anspruch zu nehmen, die Ratschläge und Unterstützung bieten können.

Viel Glück in deinem neuen Familienleben!

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